Der Herbst kommt mit großen Schritten. Es ist also Zeit die Gemüsebeete bis auf kältetolerante Pflanzen abzuernten und ein Fazit über das heurige Gartenjahr zu ziehen. In diesem Beitrag möchte ich auf meine Erfahrungen mit der Bio Schwarzerde von Sonnenerde* in meinem Gemüsegarten eingehen. Diese habe ich heuer das erste Jahr im Einsatz und im März in einem eigenen Beitrag vorgestellt.
Verwendung der Bio Schwarzerde im Gemüsebeet
In meinem Gemüsebeet mit der Bio Schwarzerde sind heuer Spinat, Tomaten, Karotten, Pastinaken, Lauch (Porree), Frühlingszwiebeln, Salate und Radieschen gewachsen. Die Pflanzen haben sich alle gut entwickelt, waren kaum von Schädlingen betroffen (vereinzelt Blattläuse und Wühlmäuse an Karotten) und haben mir eine große Ernte eingebracht. Ich habe festgestellt, dass sich insbesondere das Wurzelgemüse in der Bio Schwarzerde viel besser entwickelt hat als in der Erde, die ich zuvor an diesem Standort hatte. Der ursprüngliche Boden war sehr lehmig und verdichtet. Ich habe ihn jahrelang mit Kompost und Sand aufgebessert, aber anscheinend nicht ausreichend, weil das Wurzelgemüse war immer eher klein geraten. Im Laufe dieses Sommers konnte ich jedoch richtig große, lange Karotten und Pastinaken ernten.
Verwendung der Bio Schwarzerde im Hochbeet
In meinem Hochbeet mit der Bio Schwarzerde sind heuer Vogerlsalat (Feldsalat) und Paprika gewachsen. Auch diese haben sich prächtig entwickelt und ich konnte viel ernten.
In mein Paletten-Beet mit der Bio Schwarzerde habe ich Wurzelpetersilie gesät. Über den Sommer habe ich bei Bedarf Blattgrün für die Küche abgeschnitten und die Wurzel weiterwachsen lassen. Für meine selbstgemachte Suppenwürze habe ich nun einige Wurzeln geerntet und bin mit der Größe und Qualität sehr zufrieden. Die restlichen Pflanzen lasse ich noch weiter im Beet stehen, weil sie nicht frostempfindlich sind und ernte sie erst bei Bedarf.
Fazit
Ich bin sehr zufrieden mit der Bio Schwarzerde von Sonnenerde. Die Pflanzen haben sich in der Erde gut entwickelt, waren gesund, kräftig und haben eine große Ernte geliefert. Allerdings hatten wir heuer allgemein ein sehr gutes Erntejahr. Das heißt auch in den anderen Beeten mit anderer Erde ist im großen Ganzen alles gut gewachsen und ich konnte viel ernten. Diese Beete musste ich zuvor jedoch mit Kompost und Nährstoffen aufbessern. Richtig interessant werden die Beobachtungen der Bio Schwarzerde in den nächsten Jahren sein. Immerhin wirbt der Hersteller damit, dass sie dauerhaft fruchtbar ist und somit keine Düngung mehr notwendig ist. Fortsetzung folgt…
*Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Sonnenerde entstanden und enthält Werbung.
Liebe Grüße,
Zum Pinnen:
Vielen Dank, interessant wäre die Erfahrung nach ein paar Jahren. Musste wirklich nicht nachgedüngt werden?
Lieber Daniel,
danke für dein Kommentar! Meine langjährige Erfahrung wollte ich eh ergänzen, danke für die Erinnerung.
Ich habe die Schwarzerde nun 5 Jahre im Einsatz und bin noch immer zufrieden. Im Vergleich zu anderen Beeten arbeite ich in den genannten Beeten KEINEN Dünger im Herbst oder Frühjahr ein. Einzig während der Hochsaison versorge ich manche Starkzehrer wie Tomaten und Kürbisgewächse mit Brennnesseljauche, vielleicht wäre das aber gar nicht nötig.
Ich mulche ohnehin im ganzen Garten und so auch in den genannten Beeten – das ist laut Sonnenerde notwendig, damit die Qualität der Schwarzerde langfristig erhalten bleibt.
Ich habe erst diese Woche Pflanzen- und Mulchreste vom Winter entfernt und die Erde aufgelockert für die neue Gartensaison. Das ging ganz einfach, die Erde ist locker und sieht noch immer gut aus, darin tummeln sich viele Regenwürmer.
Klare Empfehlung meinerseits!
Liebe Grüße,
Carina